Mikromezzaninfonds-Deutschland

Neuer Mikromezzaninfonds – öffentliches Beteiligungskapital für Existenzgründer/innen und junge Unternehmen.

Existenzgründer und -gründerinnen sowie kleine und junge Unternehmen finden nur schwer Geldgeber, weil sie häufig wenig Eigenkapital haben. Hausbanken lehnen mangels Sicherheiten oftmals eine Finanzierung ab. Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF und dem ERP-Sondervermögen den Mikromezzaninfonds-Deutschland aufgelegt.

Wer kann Anträge stellen?

Anträge können kleine und junge Unternehmen stellen sowie Existenzgründer/innen. Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet werden, oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen sollen besonders angesprochen werden. Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert?

Sämtliche Investitionen in die Errichtung eines neuen oder die Fortführung eines bestehenden Unternehmens, für die langfristige Finanzierungsmittel erforderlich sind. Allerdings ist die Finanzierung von Sanierungsfällen und von Unternehmen in Schwierigkeiten ausgeschlossen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als stille Beteiligung durch die mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in den Bundesländern, in denen die Investition erfolgt. Ab 5.000 Euro bis 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Die Tilgung erfolgt ab dem 7. Jahr in 3 gleichhohen Jahresraten.

Konditionen:

  • 8% p.a., zahlbar jeweils vierteljährlich nachträglich.
  • einmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5% der Einlage, zahlbar bei Auszahlung.
  • variable Gewinnbeteiligung von maximal 1,5% p.a.
  • Es sind keine Sachsicherheiten zu stellen.

 

Quelle und weitere Informationen: Mikromezzaninfonds-Deutschland